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Börlin, ze sity zet newa slips (Erster Teil) oder How to Survive Mitfahrgelegenheiten

18 Juni 2008

Die immer noch mit zehn Euro kostengünstigste Methode von meiner Stadt Leipzig nach Berlin zu kommen ist die Mitfahrgelegenheit. Ein kleiner Rest des Zweifels (komme ich an und wenn: in welchem Zustand) wird durch die Weitergabe des Kennzeichens an die Lieben zu Hause („und jetzt ein Gruß an die Lieben zu Hause“) zumindest der erste Zweifelsteil, naja, gemindert. (Außerdem legt ein Inserat im Internet eine gewisse nachvollziehbare Spur?)

Was tun mit Teil zwei? So schnell und fest einzuschlafen wie möglich. Das funktioniert bei: doofen Gesprächen („Hitler war ja nicht schlimmer als Busch im Irak“), sportlichen Fahrern (auf einer Einfädelspur rechts alle überholen um das Auto an der Spitze auszubremsen und elegant aber bestimmt einzufädeln und auch ansonsten jeden Zentimeter der verfügbaren Fahrbahn sowohl nach vorne wie auch an den Seiten ausnutzen). 

Ehrlich nervig sind die Schnösel in den Leihautos auf Dienstreise, denen ihre Spritkosten egal sind und die sich was dazuverdienen – Blick aufs Handy: „Der Chef ruft an, ihr müsstet jetzt mal kurz leise sein.“ Kotz.