Ich habe Nackenweh.
Husten.
Wenn das Wetter sich ändert, kriege ich Kopfschmerzen.
Attestierte Migräne.
Fenster auf – kalt.
Fenster zu – stickig.
Bildschirmschoner-Paul, mein personal trainer des Bundesministeriums für Gesundheit, turnt mir auf dem Bildschirm was vor.
Nur: es hilft nicht!
Einzig ein sofortiger Rückzug in einen mehrmonatigen Winterschlaf, wobei der Begriff Schlaf nicht zutrifft, es wäre mehr ein längeres Bett – Sit-in gegen den persönlichen Konsumismus und den zu früh und überhaupt ungefragt eingetretenen Spätherbst mit Regen! ist die angebrachte Therapie gegen die oben genannten Symptome des Widerwillens.
Hauptsache das Internet funktioniert.
Mit einer
ausreichend hohen Zahl (≤ π) an Nackenstützkissen,
einem (1) Aufstellfrühstückstablett mit Belüftungslöchern (für den Computer),
mit zwei (2) Thermoskannen, einem (1) bettnah angebrachtem Wasserkocher und Teebeuteln (Minze-Honig mit artifiziellem und eben deshalb total überzeugendem Aroma- und Geschmack),
einer (1) Wärmflasche,
einer (1) Nähmaschine,
Tages, Wochen- und Monatspresse (1),
einer (1) leichten und einer (1) mittelschweren Zudeckdecke,
einer (1) ausreichenden Zahl an Essensbestellzetteln (der indische PizzaGyrosNudelnschnitzellieferservice von der Karli tät’s auch) ,
und einem (1) Empfangshocker für gebetenen, ungebetenen sowie spontanen Besuch,
das wäre echt der Himmel gerade.
Und das alles gerne nine to five.
Aber schon Konfuzius sagte mal an einem unfreundlichen Novembertag und als ihm alles über den Kopf wuchs: !ﭔﻥﻀ ! ﻉﺰ,ﻗﻀשׁ, קּטּ
Das lasse ich jetzt so stehen, da stimme ich jetzt einfach zu und beuge mich.
Tags: Besuch, Konfuzius, nähen, November, schauen, schlafen, schreiben, Spätherbst, Tee, träumen, warm

2 November 2009 um 10:49
meine liebe, besagter tee ist ein phänomen!