Erster Akt:
Hannover City – ein Bus fährt zum Bahnhof. Eine junge Mutter plaziert RucksackKindLaufradTascheKindesrucksack um sich herum, glücklich, zwei freie Plätze nebeneinander zu erwischen. Kind sitzt, Mutter sitzt, ist ja nicht lang.
Haltestelle: eine ältere DAME kommt rein: „Würden Sie mir bitte den Platz freimachen?“ Wow, richtig, das Kind sitzt auf dem Platz mit dem Kreuz! Und wie man weiß muss Ordnung sein, so werden KindrucksackLaufradTascheKindesrucksack umgewuchtet, Hauptsache, die Schrulle sitzt.
Vorhang.
Zweiter Akt:
Zug Hannover – Osnabrück: Das Kinderabteil im IC ist nicht für die Kinder da, sondern dient dem Zweck, sie von den anderen Fahrgästen fernzuhalten. Viel mehr als das kann man darin nicht machen.
Vorhang.
Dritter Akt:
Zug Osnabrück – Hannover: wieder Kinderabteil. Vater, Tochter, Sohn aufm Weg nach Berlin. Die junge Mutter lächelt beim Hineingehen freundlich: „Ist hier noch ein Plätzchen frei?“
Der Vater: „Wenn´s sein muss“.
„Lejdis ent dschentelmen, fi arejw at Leipzig sentral stejschn. Senk ju fo trafeling wis de deutsche bahn. Wie wud lajk to felkom ju an bord agejn sun, haf a plesant jurni.“
Ende.
